Odoardo Fioravanti ist einer der Designer die mich mit ihren Arbeiten immer wieder aufs Neue begeistern. Schon der Stuhl Frida von 2008 gefiel mir sehr gut. Klare Linien, aber dennoch nicht langweilig. Eine seiner neueren Arbeiten ist die Lampe Colibri die er für Foscarini entwarf. Während des Entwicklungsprozesses der Lampe gewann der Designer den Eindruck, dass das Design immer mehr einem freundlichen Haustier glich.
„Wie ein Papagei, der auf der Schulter eines Piraten sitzt, so schaut Colibrì über die Schulter einer Person, die in ihrem Lieblingssessel versunken ist.”
Odoardo Fioravanti
Der Diffusor der Lampe erinnert an den Kopf eines Kolibris und kann beliebig bewegt werden. Auch wenn man in seinem Lieblingssessel sitzt, kann man den Lichtstrahl über den langen Arm justieren. Das Licht ist weich und gerichtet, also perfekt zum Lesen. Die Lampe gibt es bisher in strahlendem Weiß und in Grün. Ich könnte mir sie aber auch in komplett schwarz oder einem leuchtenden Violett-Ton vorstellen.
Ich stelle gerade grundlegend meine Ernährung um und mein Einkaufsverhalten. Erstens um noch mehr zum Umweltschutz beizutragen und zweitens um meine Gesundheit ,nach all dem Stress der letzten Monate, wieder auf Touren zu bringen. Also kaufe ich weniger Kram ein, aber dafür Bio und lasse das Auto oft stehen. Seitdem werfe ich deutlich weniger Lebensmittel weg, weil sie schlecht geworden sind und habe wieder mehr Interesse am Kochen und ausprobieren. Zum Beispiel beschäftige ich mich gerade damit, einfache Dinge wieder selbst zu kochen anstatt fertig zu kaufen. Und da wären wir beim eigentlichen Thema dieses Artikels. Apfelkompott. Was mich oft am gekauften stört ist, dass es irgendwie nicht mehr sehr nach Apfel schmeckt dafür aber enorm süß ist. Also ran an den Kochtopf und herum experimentiert. Für all die Faulen da draußen, ja es ist einfacher und schneller ein Glas aufzudrehen, aber der Zeitaufwand lohnt sich, weil es dreimal besser schmeckt und man genau weiß, was an Zutaten drin ist. Außerdem kann man es gut variieren und je nach Geschmack anpassen. Ich z.B. habe mal ausprobiert wie alles mit frischem Ingwer, Nelken, Zimt und einem Schuss Zitronensaft schmeckt. Lecker! Und, weil mich jetzt ein paar Leute schon gefragt haben, wie genau ich das mache, dachte ich mir ich koche es heute mal und mach ein paar Fotos. Ganz nebenbei – was macht ihr so in euer Kompott? Kocht ihr sowas überhaupt selbst? So jetzt aber zum Rezept.
Es ist soweit und der Startschuss für den “Frame Moooi Award 2012″ ist gefallen. Die Leute vom Frame Mag und Moooi haben sich zusammen getan und einen Award kreiert. Seit Donnerstag letzter Woche können bahnbrechende Designs eingereicht werden. Die Collabo hat das Ziel mit diesem Award die Messlatte für Möbel- und Interieurdesign zu einem noch nie erreichten Level anzuheben. Ich bin ja mal wirklich gespannt, was es da zu sehen geben wird. Gesucht werden Entwürfe für Möbel und Lampen, die für ein bestimmtes Interieur designed wurden, aber auch außerhalb dieses Interieurs “überleben” können. Die Teilnahme ist kostenlos und man kann bis zu drei Entwürfe einreichen. Genaue Angaben gibt es unter framemoooi.com. Ach ja, es sollte an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass niemand geringeres als Phillipe Starck in der Jury sitzt und es 25000 Euro in Cash zu gewinnen gibt. Wem das immernoch nicht die Kinnlade runterklappen lässt, der sollte jetzt aufpassen. Die Preisverleihung findet auf dem “Salone der Mobile 2012″ in Mailand statt. Also ihr Kreativen da draußen, besucht die Website und lest euch genau durch wie alles geht. Ich behalte die Sache mal im Auge und werde später wieder berichten, wenn es was Neues gibt.
Hier sind noch ein paar wichtige Daten:
Die meisten Pressemappen bekomme ich ja per Mail. Ist oft auch gut so, weil es halt reine Info mit Bildanhang ist. Um so mehr hat es mein Designerherz gefreut, mal wieder eine schicke Pressemappe in Händen zu halten. Pull&Bear hat sich echt Mühe gegeben und die Kampagne bis zur Pressemappe durchgezogen. So ein Projekt würde ich ja auch gerne mal betreuen. Schließlich habe ich Kommunikations- und Modedesign studiert *augenzwinker*. Aber genug der Eigenwerbung. Die Kampagne von Pull & Bear wurde inspiriert von Andy Warhols Factory. Wäre es möglich, würde ich gerne mal in die 60er Jahre von New York reisen wollen. Für die Kampagne der Herbst-/Wintersaison wurden die Models Iulia Cirstea, Beegee, Sam Way, Max Motta und William Eustace verpflichtet und von Fotograf Txema Yeste gekonnt in Szene gesetzt. Die Kollektion ist für Damen und Herren in verschiedene Trends aufgeteilt. Bei den Damen geht es um Seventies, Greta Glamour, Dandy Fever, Coquette, Grunge Market, Rockabilly Girl und Varsity Preppy Girl.
Seventies
Schlaghosen, Tweedjackets, Cord, Wildleder, Kravattenmuster, mehrstreifige Pullover, Schluppenblusen, Tieforange, Marineblau, Laubgrün, Brauntöne, Plateauschuhe mit Holz, Halbstiefel

© PULL & BEAR
Greta Glamour
Taillierte Schnitte, bildhafte Motive, weite Kleider, minimalistische Silhouetten, Pullover mit Lochmuster, Senfgelb, Kobaltblautöne, Mokassins



