Das Designer Duo TADO aus Sheffield UK haben mal wieder eine geniale Idee umgesetzt. Tragbare, wieder aufladbare Lampen die man selbst verschönern kann. Chuppi heißt die knuffige, kleine Lampe und sie wechselt auch noch die Farbe. Cool oder? Man kann das Teil auch in nur einer Farbe leuchten lassen, aber das ist doch viel zu langweilig. Mit den beigefügten, wiederverwendbaren Stickern, kann man lustige Gesichter und Formen aufkleben. Es ist auch eine prima Nachtlampe für Kids. Entweder schaltet die Lampe sich nach einer halben Stunde selbst aus oder man lässt das Licht langsam über Nacht erlöschen. Und so sieht das Ganze dann aus.
Foscarini hat eine neue Lampe im Sortiment. Solar heißt der schlichte aber effektvolle Entwurf von Jean Marie Massau. Die Lampe gibt es in einer Indoor- und einer Outdoorvariante. Hätte ich eine große Dachterrasse oder einen Garten würde ich mir direkt ein paar dieser Lampen aufstellen. Nicht viele sonst würde der Effekt des weichen Lichts verschwinden und die Atmosphäre wäre wieder langweilig. Praktisch ist auch, dass man auf den Querschnitt Dinge stellen kann. Für den Innenbereich gibt es den oberen Teil in weißem oder dunklem Holz mit einer erhöhten Kante und für den Außenbereich eine Oberfläche aus Stahl ohne erhöhten Rand damit Regen gut abfließen kann. Die Position der Lampe kann auch verändert werden indem man sie kippt. Dekoriert man mehrere dieser Lampen auf einer großen Fläche sieht das gleich viel interessanter aus. Auch als Einzelstück im Raum oder als eine Art Lichtweg wirkt Solar schön. Der Designer war bei seinem Entwurf durch das Himmelsgewölbe inspiriert und wenn man von oben auf die Lampe schaut, erinnert es ein bisschen an eine Sonnenfinsternis. So langsam mutiere ich zum Foscarini Fangirl. Schon die Lampe Colibri fand ich sehr schick. Vielleicht habe ich ja irgendwann ein großes Haus, in dem ich dann alle meine Lieblingsdesigner bzw. deren Arbeiten versammeln kann. Man darf ja ein bisschen träumen…
Odoardo Fioravanti ist einer der Designer die mich mit ihren Arbeiten immer wieder aufs Neue begeistern. Schon der Stuhl Frida von 2008 gefiel mir sehr gut. Klare Linien, aber dennoch nicht langweilig. Eine seiner neueren Arbeiten ist die Lampe Colibri die er für Foscarini entwarf. Während des Entwicklungsprozesses der Lampe gewann der Designer den Eindruck, dass das Design immer mehr einem freundlichen Haustier glich.
„Wie ein Papagei, der auf der Schulter eines Piraten sitzt, so schaut Colibrì über die Schulter einer Person, die in ihrem Lieblingssessel versunken ist.”
Odoardo Fioravanti
Der Diffusor der Lampe erinnert an den Kopf eines Kolibris und kann beliebig bewegt werden. Auch wenn man in seinem Lieblingssessel sitzt, kann man den Lichtstrahl über den langen Arm justieren. Das Licht ist weich und gerichtet, also perfekt zum Lesen. Die Lampe gibt es bisher in strahlendem Weiß und in Grün. Ich könnte mir sie aber auch in komplett schwarz oder einem leuchtenden Violett-Ton vorstellen.

Die Horse Lamp von Moooi ist riesig und irgendwie schräg. Entweder man hasst sie oder man liebt sie. Das Design stammt von Front und diese monströse Lampe bedarf eines großen Raumes um wirken zu können. Das Pferd aus Polyester ist ganze 2,10m hoch und 2,30m lang. Dazu kommt noch das Maß des Lampenschirms und man ist bei einer stolzen Höhe von 2,65m. Aufstellen kann man die Lampe nur im Innenbereich. Leicht ist die Lampe auch nicht gerade mit ihren über 65kg Gewicht. Ein Hingucker ist sie aber alle mal.

© Moooi b.v.

© Moooi b.v.

© Moooi b.v.

© Moooi b.v.

© Moooi b.v.

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